In den 1950er Jahren galt die Lockheed L-1649 als Zeichen schlechthin für Innovation und Eleganz. Im Jahr 1957 stieß die "Super Star" zur Lufthansa Flotte und erhielt erstmals als exklusivste Reiseart die Senator-Klasse. Schwerpunkt des Einsatzes war die Verbindung nach New York, nonstop über den Nordatlantik. Mit ihren vier Kolbenmotoren schloss sie das Kapitel der klassischen Propellerflugzeuge ab. Diese bis zu 17 Stunden dauernden Flüge starteten in Hamburg, wo sich auch die Instandhaltungsbasis befand. Daher fand der Roll-out der restaurierten D-ALAN am 20. Januar 2025 an einem für Lufthansa und Lufthansa Technik gleichermaßen bedeutsamen Ort statt. Dort erhielt sie auch eine neue Kabine, die sich am Stil der 1950er Jahre orientiert. So stammen die Sitze aus einer früheren Lufthansa A340, sind aufwändig umgestaltet und mit weinrotem Leder bezogen. Auch der Teppich und die Vorhänge basieren auf historischen Mustern. Nach dem Roll-out wurde sie indes erneut in größere Segmente demontiert und per Schwertransport zum Flughafen Münster/Osnabrück gebracht. Dort entstand die Lackierung im Originaldesign der Lufthansa aus der sogenannten Parabelphase wieder. Schließlich traf im Oktober die Super Star in Frankfurt ein. Pünktlich zum 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa bildet sie dort vom Frühjahr 2026 an zusammen mit der legendären Junkers Ju 52 D-AQUI die Hauptattraktion des neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group.
Empfohlen für Modellbauer und Sammler ab 14 Jahren. Aufgrund maßstabs- und vorbildgerechter bzw. funktionsbedingter Gestaltung sind Spitzen, Kanten und Kleinteile vorhanden. Verschluckungsgefahr. Deshalb nicht in die Hände von Kindern unter 10 Jahren!